Meine Personal Coaching-Philosophy 



Meine Motivation


In meinem privaten und beruflichen Umfeld erlebe ich immer wieder, wie meine Mitmenschen ein Anliegen, das sie belastet mit sich herumtragen: So wie einen großen, schweren Rucksack. Der Rucksack wird immer voller und schwerer. Irgendwann sehnen sie sich danach ihn abzu­nehmen und auszuleeren.

 

„Ich brauche bitte mal Dein offenes Ohr“ oder auch „Darf ich meinem Unmut mal bitte direkt bei Dir Luft machen?“ sind Aussagen, die dabei keine Seltenheit haben.

 

Dieses offene Ohr möchte ich im Coaching als neutrale, vertrauliche Anlaufstelle gerne an-bieten. Dabei geht es nicht nur darum, die Sache endlich für sich auf den Tisch zu legen: Für mich steckt hinter jedem Anliegen auch ein Bedürfnis. Ich sehe es als Ziel, zu dem Die- oder Derjenige gerne hinkommen möchte.


Meine Erkenntnis

 

Gerade im beruflichen Kontext gibt es häufig Themen, die nicht gleich beim Vorgesetzten, im Personalbüro oder gar bei der Geschäftsleitung landen sollen. Auch im Kollegenkreis soll das Thema nicht offen zur Sprache kommen. 

 

Zu Hause kann es ähnliche Situation geben: Singles fehlt häufig ein/e Partner/in, um sich ver-traulich aus­tauschen zu können. Paare wollen – gerade nach einem anstrengenden Arbeits-tag – eher Harmonie, anstatt sich mit tiefergehenden Anliegen eines Einzelnen zu be-schäftigen und womöglich noch darüber in Streit zu geraten. 

 

Im Coaching möchte ich den Raum bieten, genau diese Dinge offen angehen: Der Coachee soll sich selbst auf seine eigenen Stärken und Ressourcen konzentrieren können und sich dieser bewusst werden.


Mein Ansatz und mein Know-How

 

Schon zu Beginn meiner Ausbildung war mir klar, dass ich Menschen gerne weiterhelfen möchte. Dieser Einstellung und Haltung bin ich bis heute treu geblieben: Ich bin gerne Teamplayer und gebe mein Wissen an Andere weiter. Meistens hilft es mir, dass ich dabei Dinge als Außenstehender betrachten kann. Meinem Gegenüber ermögliche ich somit einen neuen, für ihn zusätzlichen Blickwinkel.

 

Ich bin davon überzeugt, dass ich auch im Coaching meinen Klienten eine neue Sichtweise (an)bieten kann: Den Blick auf sich selbst, in dem ich Ihnen beim Erkennen und Erkunden ihrer eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Seite stehe und sie unterstütze. Nicht als Tipp-geber, sondern als Prozessbegleiter. Hierbei ermutige ich dazu, eigene Erkenntnisse auch in die Tat umzusetzen.

An dieser Stelle möchte ich bewusst darauf hinweisen,  dass ich nicht Mitglied der International Association of Scientologists (IAS), des World Institute of Scientology Enterprises (WISE), der Scientology Church oder einer anderen Scientology-Organisation bin. Ich arbeite auch nicht nach der Technologie des L. Ron Hubbard. 

 

Als Coach gehört es für mich mit dazu, dass auch ich währenddessen für mich selbst neue Erfahrungen mache, die mich voranbringen.


Mein Handeln

 

Ich möchte meinem Gegenüber stets auf Augenhöhe begegnen. Wichtig für mich ist, Mut zu machen, dass es sich lohnt, auch in herausfordernden Situationen seinen Weg zu gehen. 

 

Auch wenn es heute häufig nur noch um „schneller, höher, weiter“ geht: Ich glaube, dass es am meisten Sinn macht gemeinsam persönlich von Angesicht zu Angesicht über die Themen zu reden, die einen selbst gerade bewegen. Offen und ehrlich.

 

Von meinem Vater weiß ich, dass das Motto „Wer gibt gewinnt“ lohnenswert ist. So möchte ich mit meinem Coaching auch meinen Klienten am Ende den Satz mitgeben können:

 

„Handle (ab jetzt) stets so, dass sich die Anzahl Deiner Möglichkeiten erweitert.“
 (Heinz v. Förster)

 

Mein Lernen
 
Auch ich gehöre zu den Menschen, die sagen: „Man lernt nie aus." Lernen halte ich für wert-voll, da es in meinen Augen die Erfahrungen sind, die uns Menschen voranbringen. Schön finde ich, dass wir dabei auch einmal Stolpern und negative Erfahrungen machen dürften. Diese helfen mir persönlich aber in der Zukunft, Dinge anders zu betrachten, zu bewerten und

anzugehen.

 
 
Mein Beitrag als Coach
 
Es sind nicht die Dinge, vor denen wir Angst haben: Es sind unsere Meinungen bzw. Bewer­tungen der Dinge, die uns manchmal mutlos werden und auch verzweifeln lassen. „Die Situation ist nun einmal so, wie sie ist“, pflegen wir dann zu sagen.
 
Gerade zu Corona-Zeiten – in denen ich diese Coaching-Philosophy erstmals verfasst habe – scheint diese Aussage auf den ersten Blick völlig logisch. Business Coaching soll für mich deshalb mit dazu beitragen, Menschen zu unterstützen, für sich selbst das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen.
 
Dabei glaube ich, dass jeder von uns lernen kann, positiv mit einer Sache umzugehen. Ich vergleiche es gerne mit Lotto spielen: Die Chance auf sechs Richtige mit Zusatzzahl ist mini-mal. Es gibt aber Woche für Woche unzählige Tipper, die an „das Wunder“ und den großen Gewinn glauben. Sie gehen die Sache positiv an, indem sie ihren Lottoschein ausfüllen und abgeben.
 
 
Was bedeutet Coaching für mich selbst?
 
Es freut mich immer wieder aufs Neue, diese Lernprozesse zu unterstützen und aktiv mit zu begleiten. Sei es bei Geschäftspartnern, Kollegen oder auch Freunden und Bekannten.
 
So erfahre ich – neben meinen eigenen beruflichen Weiterbildungen – immer wieder aufs Neue, dass es sich lohnt, neue Herausforderungen anzugehen. Dahinter verbergen sich meistens sehr viele positive Erfahrungen. Auch wenn mal irgendwo eine Tür zu geht, geht woanders wieder eine neue Tür auf.

Deshalb nutze ich Coaching auch für mich selbst und lasse mich von Coaching-Kollegen ab und an ebenfalls Coachen, um neue Blickwinkel, Erfahrungen und Erkenntnisse für mich nutzen zu können bzw. vom gegenseitigen Austausch zu profitieren.
 
Wichtig ist mir persönlich dabei, Erlebtes für mich zu reflektieren. So entstehen für mich neue Eindrücke und Gedanken. Dies gilt auch für diese Personal Philosophy of Business Coaching, die ich deshalb immer wieder anpassen werde.